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Fahrplanwechsel 2025/2026

Ab 14. Dezember 2025 gelten für alle öffentlichen Verkehrsmittel neue Fahrpläne.

Das neue Fahrplanjahr 2025/26 steht im Zeichen bedeutender Infrastrukturvorhaben: Die Eröffnung der Koralmbahn, Großbaustellen im Netz der Deutschen Bahn, die Einführung des Interregio-Liniennetzes und der Abschluss der Sanierungsarbeiten am größten Busterminal Oberösterreichs machen ab 14. Dezember 2025 eine Vielzahl an Anpassungen im Öffentlichen Nah- und Regionalverkehr in Oberösterreich notwendig. Gleichzeitig tritt mit dem neuem Stadtbus Traun ein von Grund auf überarbeitetes Stadtbuskonzept in Kraft, mit dem im Vergleich zum bisher bestehenden Fahrplanangebot die jährlichen Fahrplankilometer um rund 45 % ausgeweitet werden. Im regionalen Schienenverkehr wird das Fahrplanangebot mit einer neuen attraktiven Frühverbindung von Garsten nach Linz erweitert: Sie verbindet Steyr mit Linz zukünftig in nur 34 Minuten Fahrzeit.

 

Nach dem umfangreichen Ausbau des Angebots im Öffentlichen Verkehr der vergangenen Jahre sind die aktuellen Änderungen in den Fahrplänen vor allem von neuen Rahmenbedingungen im nationalen und internationalen Fernverkehr geprägt. Die Investitionen in das überregionale Verkehrsnetz, beginnend von der Eröffnung der Koralmbahn über den Einsatz neuer Interregio-Züge auf der Pyhrnbahn bis hin zum großen Umbauprogramm im Netz der Deutschen Bahn, werden sich nachhaltig positiv auf den gesamten Öffentlichen Verkehr auswirken – auch auf regionaler Ebene in Oberösterreich. Gleichzeitig wirbeln sie seit Jahren bewährte Anschlussverbindungen durcheinander und erfordern neue, gut durchdachte Alternativlösungen in der Übergangszeit. Das hatte vor allem im gesamten inneren Salzkammergut eine völlige Neubetrachtung des Regionalbusnetzes zur Folge. Trotz der komplexen Neuausrichtung konnten, unter Berücksichtigung der vielen Anliegen aus der Region, der Schulen sowie ortsansässiger Unternehmen und Institutionen, positive Neuerungen für die Fahrgäste in Oberösterreich umgesetzt werden.

 

„Insgesamt ist es auch heuer wieder gelungen, trotz herausfordernder neuer Rahmenbedingungen ein ausgewogenes und qualitativ hochwertiges Fahrplanangebot mit einigen regionalen Highlights zu erstellen“, freut sich Landesrat für Mobilität und Infrastruktur Günther Steinkellner.

 

Zu diesen Highlights gehören etwa die neue morgendliche REX-Verbindung von Garsten nach Linz oder die neuen Regionalbus-Verstärkerkurse im Raum Vöcklabruck/Schwanenstadt/Attnang-Puchheim. Im inneren Salzkammergut konnten die Betriebszeiten in Richtung Gosau, Bad Goisern, Obertraun und St. Wolfgang ausgeweitet und die Industriebetriebe in Steeg-Gosau besser angebunden werden. Gleichzeitig wurde die Ortsdurchfahrt Obertraun stark entlastet, indem die Fahrten durch die enge Seestraße reduziert wurden. Auch im Schulverkehr sind oberösterreichweit einige Verbesserungen umgesetzt, die den Alltag vieler Schülerinnen und Schüler im Land erleichtern. 

 

„Aufgrund der angespannten budgetären Situation sowohl beim Bund als auch beim Land OÖ, sind diesmal keine so umfangreichen Ausbaumaßnahmen wie in den vergangenen Jahren möglich. Die Fahrplananpassungen im heurigen Jahr sind geprägt von vielen punktuellen Optimierungsmaßnahmen, die wir im Lichte einer gezielten und bedarfsorientierten Anpassung des bereits bestehenden und sehr guten Öffi-Angebots umgesetzt haben“, zeigt Klaus Wimmer, Geschäftsführer der OÖ Verkehrsverbund Gesellschaft auf. 

 

Dennoch glänzt der heurige Fahrplanwechsel auch mit neuen Betriebsaufnahmen, wie dem neu geplanten Verkehrskonzept des neuen Trauner Stadtbusses „Spetzi“ mit zahlreichen Verbesserungen und einem umfangreichen Angebotsausbau. Mit dem neuen Trauner Stadtbus werden ab 15. Dezember 2025 vier neu geplante Linien (631, 632, 633 und 634) das Trauner Stadtgebiet im Halbstundentakt erschließen. Sechs elektrisch betriebene und zwei dieselbetriebene, wendige, neue und moderne Busse fahren zu den wichtigsten Verkehrsknoten wie der Trauner Kreuzung, dem Trauner Bahnhof und dem Trauner Hauptplatz. Damit sind attraktive Umstiege zwischen den Stadtbussen, den Regionalbussen und den Nahverkehrszügen, sowie der Straßenbahn gewährleistet. „Alle vier Trauner Stadtteile, wichtige soziale Einrichtungen und Lokalitäten des täglichen Bedarfs werden erschlossen. Im Vergleich zum bisher bestehenden Fahrplanangebot werden die jährlichen Fahrplankilometer um rund 45 % ausgeweitet“, betont Landesrat Günther Steinkellner.

 

Zahlreiche Neuerungen erwarten ab 15. Dezember 2025 auch alle Fahrgäste der Regionalbus-Linie 625 in Pasching. Eine gezielte Straffung der Linienführung sorgt für deutlich kürzere Fahrzeiten. Dazu beigetragen hat vor allem die neuerrichtete zentrale Haltestelle Pasching Dörnbacher Straße, die zukünftig die Haltestellen Ruflinger Straße, Schulstraße, Westzeile und Mühlweg ersetzt. Optimierungen wurden auch durch die Verlegung der Haltestelle Wagram Kürnbergstraße (Fahrtrichtung Thurnharting) in Richtung Straßenbahnhaltestelle Wagram sowie durch die Konzentration aller Kurse auf die Haltestelle Plus-City (Nord) als zentrale Haltestelle (zwischen Plus-City und Bauhaus) erzielt. Neben mehr Komfort, einer besseren Taktung und attraktiveren Fahrzeiten können sich Fahrgäste auch über längere Betriebszeiten am Abend freuen. 

 

Eine weitere große Betriebsaufnahme war am 05. Oktober 2025 die Wiedereröffnung des Busterminals Linz Hauptbahnhof nach Abschluss der Generalsanierung. Der größte Busterminal in Oberösterreich wurde durch den neuen Betreiber Schiene OÖ neu überarbeitet, saniert und an moderne Betriebsstandards angepasst und bringt damit deutlich verbesserten Komfort und mehr Betriebssicherheit für die rund 6.000 Personen, die täglich werktags den Busterminal nutzen. 

 

Busterminal Linz: Neue Lösungen für Regionalbus-Linien 240, 252 und 315 

Neue rechtliche Vorgaben in Bezug auf Barrierefreiheit, Verkehrssicherheit und die Länge der eingesetzten Fahrzeuge machten es erforderlich, die Zahl der für den Regionalbusverkehr verfügbaren Steige von 15 auf 13 zu reduzieren. Eine der größten Herausforderungen bei der Wiedereröffnung des Busterminals Linz bestand daher darin, den Betriebsablauf trotz der geringeren Anzahl an Steigen möglichst reibungslos und effizient zu organisieren, berichtet Klaus Wimmer: „An einzelnen Steigen verkehren im Minutentakt mehrere Linien beziehungsweise Kurse nahezu gleichzeitig. Damit konnten wir erst im Echtbetrieb beurteilen, ob unter diesen Bedingungen ein sicherer und effizienter Ablauf gewährleistet werden kann. Es wurde daher bei der Wiedereröffnung des Busterminals Linz bewusst entschieden, zunächst nicht alle Linien in den Terminal einzubinden und für die übrigen – nach eingehender Evaluierung der Verkehrssituation – schrittweise Lösungen zu erarbeiten.“

 

Von dieser Vorgangsweise betroffen waren die Linien 315 (Gallneukirchen – Engerwitzdorf – Linz), 252 (Linz – Zwettl/Rodl) und 240 (St. Peter am Wimberg – Linz) für die der während der Sanierungsarbeiten geltende Ersatzfahrplan weitergeführt wurde. 

 

„Mittlerweile ist die Evaluierungsphase abgeschlossen und wir können mit dem Fahrplanwechsel 2025/26 die Linien 240 und 252 wieder großteils in den Busterminal integrieren“, so Klaus Wimmer. Bei der Linie 240 ist dies für alle vier von Linz abfahrenden Kurse bzw. die drei nach Linz geführten Kurse wieder bis/ab Busterminal möglich. Bei der Linie 252 fahren acht von elf abfahrenden Kursen wieder ab dem Busterminal. In der Gegenrichtung werden neun von zehn nach Linz fahrende Kurse bis zum Busterminal geführt 

 

Mit dem Linienende Musiktheater und dem Linienbeginn Linz Volksgartenstraße liegt die Linie 315 schon jetzt im Nahbereich des Busterminals. „Wir versuchen auch hier eine Verbesserung zu schaffen und durch Einrichtung eines Bussteiges auf dem Bahnhofplatz (auf Höhe des ÖBB-Direktionsgebäudes) die Linie näher Richtung Hauptbahnhof zu führen. Aktuell befindet sich diese Lösung aber noch in Abstimmung“, so Landesrat Steinkellner, dem eine Lösung dieser Thematik sehr wichtig ist.

 

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