Mehr als 22.000 Fahrgäste haben in den ersten sechs Wochen das Angebot des neuen Stadtbus „Mein Spetzi“ in Traun genutzt. Das sind um rund 5 Prozent mehr Fahrgäste als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Am Wochenende fiel die Steigerung mit einem Plus von 9 Prozent noch deutlicher aus: Mehr als 2.200 Personen konnten auch samstags für den Umstieg auf den neuen Stadtbus Traun begeistert werden. Die Bilanz in den ersten Wochen nach der Einführung ist damit positiv: Das optimierte und ausgeweitete Öffi-Angebot wird auch abseits der Stoßzeiten genutzt. Nun gilt es, die Trauner Kreuzung noch mehr als bisher als zentralen neuen Verkehrsknotenpunkt in den Köpfen der Traunerinnen und Trauner zu verankern.
Seit Mitte Dezember 2025 erschließen die vier Linien 631, 632, 633 und 634 das Trauner Stadtgebiet im Halbstundentakt. Die Einbindung neuer Gebiete wie etwa (Alt-) St. Martin in das öffentliche Verkehrsnetz und auch die verbesserten Umsteigemöglichkeiten zu den Nahverkehrszügen, Regionalbussen und zur Straßenbahn haben viele Traunerinnen und Trauner bewogen, den Bus gegen andere Verkehrsmittel einzutauschen. „Die Resonanz der Trauner Bevölkerung auf das neue Stadtbuskonzept freut uns und bestätigt unseren Weg, das Angebot des Öffentlichen Verkehrs im engen Dialog mit den Menschen sowie im Einklang mit den Bedürfnissen von Wirtschaft und sozialem Leben kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu verbessern“, so Landesrat für Mobilität und Infrastruktur Günther Steinkellner.
Mit der Möglichkeit der kostenlosen Freifahrt bis Ende Jänner 2026 konnte das neue Stadtbus- Angebot einfach und unkompliziert ausprobiert werden. Das sollte vor allem jene ansprechen, die den Öffentlichen Verkehr sonst eher selten oder überhaupt nicht nutzen. „Die gestiegene Frequenz an der Trauner Kreuzung ist für uns ein Indikator, dass wir dieses Ziel erreichen konnten. Diesen positiven Schwung der Einführungsphase gilt es nun mitzunehmen und die Trauner Kreuzung noch stärker als zentralen Verkehrsknotenpunkt in den Köpfen der Traunerinnen und Trauner zu verankern“, sagt Klaus Wimmer, Geschäftsführer der OÖ Verkehrsverbund Gesellschaft.
Mehr Haltestellen in Gehdistanz und viele neue attraktive Wegebeziehungen
Mit dem neuen Stadtbuskonzept werden drei der vier Linien im Stadtgebiet bis zur Trauner Kreuzung geführt. Von dort sind attraktive Umsteigemöglichkeiten zur Straßenbahn und zu den Regionalbussen gegeben. „Das ermöglicht innerhalb von Traun und darüber hinaus viele neue Wegeverbindungen“, zeigt Günther Steinkellner auf.
Verbessert hat sich auch das Haltestellenangebot: „Mit dem neuen erweiterten Fahrplanangebot ist für 93 % der Traunerinnen und Trauner eine öffentliche Haltestelle in weniger als 300 Metern Gehdistanz vorhanden. Mit Hilfe der OÖVV Routenplaner-App wird die schnellste Verbindung auf einen Blick und in Echtzeit angezeigt und in Kombination mit der OÖVV Ticket-App ist auch der Ticketkauf unmittelbar online möglich. Damit wird das öffentliche Verkehrsnetz noch leichter zugänglich“, so Klaus Wimmer.
Neue E-Busse prägen das Stadtbild
Die umweltfreundlichen E-Busse haben in der Bevölkerung und im Stadtbild bereits einen positiven „Fußabdruck“ hinterlassen, berichtet der Trauner Bürgermeister Karl-Heinz Koll: „Der Spetzi hat sich als verlässlicher und vertrauter Begleiter im Alltag rasch bewährt. Die kleinen, wendigen E-Busse eignen sich ideal für die engen Siedlungsgebiete und tragen dort spürbar zur Entlastung des Verkehrs bei. Gleichzeitig sind sie effizient, umweltfreundlich und deutlich leiser unterwegs.“